Freitag, 6. April 2012

Warum so und nich so?!

Falls ihr diesen Eintrag lest: Ein herzliches Willkommen :)

Heute möchte ich euch erklären, wie ich auf den Blog-Name gekommen bin und was er für mich zu bedeuten hat:

Immerschön:

Tatsache ist, ich mag mich und meine Figur nicht. Ich kann sie nicht akzeptieren, nicht ausstehen und auch ungern sehen. In Kleidungsläden denke ich mir immer "Warum kannst du nicht aussehen wie die schönen, schlanken, beliebten Mädels?" Laufe ich an Schaufenstern vorbei und sehe mich im Spiegel, denke ich mir "Verdammt, paar Kilos weniger und du würdest nicht so massig, so unförmig und ecklig aussehen" Ja ich denke von mir, dass ich ecklig bin. Vielleicht liegt es auch an meinem verschobenen Frauenbild, an den Medien, an einfach Allem, wenn dir rübergebracht wird "Du bist nicht schön wenn du nicht in Kleidergröße 40 passt". Und ich kann sagen, ich passe bei aller Liebe NICHT in eine 40. Ich spiele eher in der Klasse 44/46, bei Hosen sogar 46/48.
Jetzt stellt ihr euch bestimmt die Frage: Warum zum Teufel, nimmt sie dann nicht einfach ab und hört auf mit diesem elenden "Ich bin zu fett" Gerede?

Ich habe drüber nachgedacht. Mir überlegt alles zu ändern: Dazu muss ich aber etwa 3 Jahre zurückspulen:

vor Abnahme 20 Kilo

nach Abnahme 20 Kilo

Ich war bei WeightWatchers, habe 20 Kilo abgenommen. Dann kam die Krise: Kummer, Stress, Ärger. Mentale Nahrung um zuzunehmen: Ich habe zugenommen: 20 Kilo.

Und jetzt? Sitze ich hier, tippe diesen Eintrag, schaue immer wieder zu mir hinunter und merke: Du musst abnehmen!!
Klar muss ich: Übergewicht, wenig Bewegung, falsche Ernährung -> das ist alles nicht gut für den Körper.
Aber warum tue ich dann nichts??? Die Antwort ist einfach: Ich habe keine Motivation. Ich schaffe es nicht. Wo diese Motivation hinverschwunden ist weiß ich nicht, ich weiß nur: Sie ist weg!!

Es gibt aber etwas, was sich gravierend geändert hat: Ich mag meine Taille, ich mag mein Gesicht, ich mag meine Unterarme. Das war nicht immer so.
Immerschön bedeutet für mich: egal was du an dir nicht magst, es können tausend Dinge sein, versuche etwas zu finden, was du an dir magst, etwas was du immer schön finden wirst. Diese Dinge habe ich gefunden.
Ich habe sie gefunden, weil ich gelernt habe, mich wenigstens etwas zu akzeptieren. Es sind "nur" 3 Dinge an mir, aber die gefunden zu haben, bedeutet mir sehr viel.

Meine Botschaft also an Euch:

Wenn ihr euch nicht mögt, versucht wenigstens etwas an euch zu finden, was ihr schön findet. Auch wenn es nur eure Finger sind oder eure weiche Haut. Haltet an dem fest, das immer schön bleibt. Das ist der richtige Weg !!

Sehr würde ich mich freuen, wenn ihr mir schreibt, was ihr an euch schön findet. Vielleicht entsteht daraus ja ein Eintrag ;)

Und denkt immer daran: Ihr seit immer schön :)






3 Kommentare:

  1. Ohhh ich kann dich so gut verstehen... bei mir ging das von 2006 - 2010 so. Ich habe abgenommen, ich habe zugenommen, ich habe abgenommen und ich habe zugenommen. Inzwischen weiß ich dass Diäten zu keinem Erfolg führen und dann wenn man abnehmen will, sich genau mit sich selbst auseinander setzen sollte und sich fragen: Warum und in welchen Situationen esse ich? Zum Teil kenne ich die Antworten, aber ich finde dafür keine Alternativen... was natürlich auch dazu gehört. Also welche Dinge finde ich an mir schön? Auch wenn meine Figur nicht dem Schönheitsideal entspricht, irgendwie doch gut proportioniert ist. Ich mag meinen Mund und ich mag meine Brüste :D

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  2. schönes thema :). ich mag meine finger, aber das wars dann auch schon. ich finde auch, dass jeder -figurunabhängig- irgendetwas an sich hat, was ihn einzigartig und hübsch macht.

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  3. Man sieht nur mit dem Herzen gut.
    Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.

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